Circus Monti AG
Familie Muntwyler
Wilstrasse 71
CH-5610 Wohlen
Telefon 056 622 11 40
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Die Anfänge des Circus Monti reichen weit zurück – bis in die Kindheit von Guido Muntwyler, dem späteren Clown Monti. Schon als Kind liebte er Circus und vor allem die Clowns über alles. Dass er Kurse für Kinder mit Clown Pello organisierte, war eine logische Folge. Clown Pello sagte ihm einmal: “Du solltest mit deinen Kindern Circus machen.“ Die Idee liess Monti nicht mehr los und so nahm die Geschichte des Circus Monti ihren Lauf.

1977 Erster Auftritt der “5 Montis“ im Circus Olympia anlässlich eines Gastspiels in Wohlen.
1978 Die "5 Montis" reisen während den Sommerferien mit dem Circus Olympia.
1979 Guido Muntwyler nimmt Urlaub vom Lehrerberuf und reist mit der Familie mit dem Circus Olympia. Vier Montis treten im Programm auf. Tochter Franziska besucht die Handelsschule.
1980 / 81 Zwei weitere Tourneen im Circus Olympia. Johannes bildet sich zum Jongleur aus – Niklaus dressiert Ziegen und Andreas übt erste Schritte auf dem Seil.
1982 / 83 Die Familie wohnt wieder in Wohlen. Clown Monti arbeitet als Lehrer – Niklaus und Andreas gehen zur Schule – Johannes bleibt als Jongleur beim Circus.
1984 7 Monate mit einem weiteren Schweizer Circus unterwegs.
1985 12. März: 1. Première des Circus Monti.
1991 Bau des Winterquartiers in Wohlen.
1992 Die Familie Muntwyler wagt erstmals einen neuen Weg einzuschlagen und verbindet Circus mit Theater: Das Puppentheater Bleisch bildet den roten Faden im Programm.
1994 Jubiläum: 10 Jahre Circus Monti. Erstmals reisen auch Tochter Franziska, ihr Ehemann Jean und ihre beiden Kinder Aline und Gaël mit: 10 Mitglieder der Familie Muntwyler stehen gemeinsam in der Manege.
1995 Nina Dimitri führt singend durchs Programm.
1997 “Rauch“ und “Brändli“, die beiden Feuerwehrmänner, bilden den roten Faden des Programms.
1998 / 99 / 2001 Clown Dimitri führt – zusammen mit Tochter Masha – im Circus Monti Regie. Absolventinnen und Absolventen der Dimitri-Schule in Verscio werden fester Bestandteil der Programme. Für das Programm 1998 gewinnt der Circus Monti den Prix Walo, als erster Circus überhaupt.
1999 Clown Monti stirbt – er hinterlässt eine grosse Lücke.
2000 Zum 2. Mal erhält der Circus Monti für das Programm den Prix Walo, diesmal unter der Regie von Mark Wetter.
2002 Erstmals wird bildende Kunst mit Circus vermischt: Die Skulpturen der Luzerner Bildhauerin Barbara Jäggi bilden den roten Faden im Programm.
2003 Der Clown und Theatermann Ueli Bichsel führt zum ersten Mal im Circus Monti Regie. Er lässt sich von Jean Genets Gedicht “Der Seiltänzer“ inspirieren.
2004 Der Circus Monti feiert am 12. März zum 20. Mal Première. Masha Dimitri und Dimitri zeichnen erneut für die Regie verantwortlich.
2006 Als Artisteneingang dient eine speziell angefertigte Dorfkulisse. Die Manege wird zur Piazza – zur PIAZZA MONTI (Konzept und Regie: Didi Sommer und Cécile Steck).
Aus den Alltagsszenen heraus entstehen die einzelnen Nummern; zum Teil werden diese von der ganzen Truppe gemeinsam bestritten. Charme und Lebensfreude pur.
2008 “Barsch“ und “Egli“ (Clo Bisaz und Adrian Meyer), die beiden Fischer, suchen im Programm “Eintauchen…“ den ihnen entwendeten Fang (Regie: Gunhild Hamer). 
2009 Am 13. März startet der Circus Monti in Wohlen seine 25. Tournée. Das Programm “Grand Hotel Monti“ erzählt die Geschichte eines etwas in die Jahre gekommenen Grand Hotels, dessen Belegschaft um die 5 Sterne kämpft (Konzept und Regie: Didi Sommer und Cécile Steck).

Von Anfang an vermochte der Circus Monti sein Publikum mit seinem gepflegten Erscheinungsbild und seinen interessanten, stets neuen und anderen Programmen zu begeistern. Sehr stark wurde der spezielle Monti-Stil von den beiden langjährigen Regisseuren Adrian Meyer und Thomy Truttmann geprägt, ebenso von Schang Meier und Dimitri. In enger Zusammenarbeit mit dem Regieteam werden jeweils Kostüme entworfen und hergestellt. Vittoria Michel (ab 1987), Bernadette Meier (2002 und 2008), Maja Abplanalp und Barbara Schleuniger (2006) oder Barbara Mens (2009 und 2010) zeichnen dafür verantwortlich. Wichtig ist auch die Musik. Diese wird jedes Jahr speziell für das neue Programm komponiert. Montis Komponisten heissen unter anderem Oliviero Giovannoni, Peter Schärli, Ben Jeger und Calogero Lillo Condello.

Mit den Zuschauerzahlen sind auch der Circusbetrieb, die Anzahl Mitarbeitende und die Grösse des Wagenparkes stetig gewachsen. Ein Winterquartier ist gebaut worden. Die Anzahl der Gastspielorte wurde auf die Hälfte reduziert – von über 100 auf 48 (2009). Hingegen ist die Kapazität des Chapiteaux stets unverändert geblieben (rund 800 Plätze).

Das sind die Daten. Dahinter verbirgt sich die Geschichte eines Lehrers, der seinen Beruf endgültig an den Nagel hängte und sich mit der ganzen Familie in ein Abenteuer stürzte.
Ein Abenteuer, das sich bestimmt gelohnt hat.
Aus dem Kleincircus wurde ein mittelgrosses Unternehmen, das in der Deutschschweizer Kulturszene einen wichtigen, wegweisenden Platz eingenommen hat.

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